{"id":423,"date":"2010-12-07T17:49:03","date_gmt":"2010-12-07T16:49:03","guid":{"rendered":"https:\/\/kolpingsfamilie-vechta-maria-frieden.de\/?page_id=423"},"modified":"2010-12-07T17:49:03","modified_gmt":"2010-12-07T16:49:03","slug":"adolph-kolping","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/kolpingsfamilie-vechta-maria-frieden.de\/?page_id=423","title":{"rendered":"Adolph Kolping"},"content":{"rendered":"<div>\n<table style=\"height: 572px;\" border=\"0\" cellspacing=\"0\" cellpadding=\"0\" width=\"393\">\n<tbody>\n<tr>\n<td>Adolph Kolping (1813 &#8211; 1865)<\/p>\n<table style=\"height: 395px;\" border=\"0\" cellspacing=\"0\" width=\"365\">\n<tbody>\n<tr>\n<td width=\"150\">am 8.12.1813<\/td>\n<td width=\"450\">Geburt in Kerpen bei K\u00f6ln<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>von 1820 bis 1826<\/td>\n<td>Besuch der Volksschule<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>von 1826 bis 1837<\/td>\n<td>Lehre und Gesellenzeit als Schuhmacher<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>von 1837 bis 1841<\/td>\n<td>Sch\u00fcler des Marzellengymnasiums in K\u00f6ln<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>von 1841 bis 1842<\/td>\n<td>Studium an der Universit\u00e4t M\u00fcnchen<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>von 1842 bis 1844<\/td>\n<td>Studium an der Universtit\u00e4t Bonn<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>von 1844 bis 1845<\/td>\n<td>Priesterseminar in K\u00f6ln<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>am 13.4.1845<\/td>\n<td>Priesterweihe in der Minoritenkirche<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>von 1845 bis 1849<\/td>\n<td>Kaplan und Religionslehrer in Elberfeld<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>am 7.1847<\/td>\n<td>(Zweiter) Pr\u00e4ses des 1846 gegr\u00fcndeten Gesellenvereins in Elberfeld<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>am 1.4.1849<\/td>\n<td>Domvikar in K\u00f6ln<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>am 6.5.1849<\/td>\n<td>Gr\u00fcndung des K\u00f6lner Gesellenvereins<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>am 1.1.1862<\/td>\n<td>Rektor der Minoritenkirche<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>am 22.4.1862<\/td>\n<td>P\u00e4pstlicher Geheimk\u00e4mmerer<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>am 4.12.1865<\/td>\n<td>Todestag<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>am 30.4.1866<\/td>\n<td>\u00dcberf\u00fchrung der Gebeine in die Minoritenkirche<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>am 27.10.1991<\/td>\n<td>Seligsprechung in Rom<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table style=\"height: 299px;\" border=\"0\" cellspacing=\"0\" cellpadding=\"0\" width=\"393\">\n<tbody>\n<tr>\n<td width=\"98%\" valign=\"top\">Adolph Kolping wurde am 8. Dezember 1813 in Kerpen bei K\u00f6ln geboren. Als viertes Kind eines Sch\u00e4fers wuchs er in sehr bescheidenen Lebensverh\u00e4ltnissen auf. Da die famili\u00e4ren Verh\u00e4ltnisse den Erwerb einer h\u00f6hereren Bildung, trotz Eignung und Neigung, nicht zulie\u00dfen, besuchte Adolph Kolping die Volksschule. Danach erlernte er das Schuhmacherhandwerk und war insgesamt zehn Jahre lang in diesem Beruf t\u00e4tig. Mehr und mehr setzte sich bei ihm der Wunsch durch, die insgesamt als sehr unbefriedigend empfundenen Lebensverh\u00e4ltnisse aufzugeben. Im Alter von 23 Jahren wagte er den entscheidenden Schritt: Kolping gab seinen Beruf auf und wurde wieder Sch\u00fcler auf dem Marzellengymnasium in K\u00f6ln. Die Schule absolvierte mit ungeheurer Energie in der k\u00fcrzestm\u00f6glichen Zeit. Dabei war er durch Krankheit und die notwendige Sorge um den eigenen Lebensunterhalt stark in Anspruch genommen. In diesen Jahren entschloss sich Kolping Priester werden zu wollen. Im Sommer 1841 begann er sein theologisches Studium in M\u00fcnchen, das er sp\u00e4ter an der Bonner Universit\u00e4t und im K\u00f6lner Priesterseminar fortsetzte. Die Priesterweihe empfing Adolph Kolping am 13. 4. 1845 in der K\u00f6lner Minoritenkirche.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table style=\"height: 48px;\" border=\"0\" cellspacing=\"0\" cellpadding=\"0\" width=\"394\">\n<tbody>\n<tr>\n<td>Kaplan in Elberfeld<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table style=\"height: 74px;\" border=\"0\" cellspacing=\"0\" cellpadding=\"0\" width=\"394\">\n<tbody>\n<tr>\n<td width=\"98%\" valign=\"top\">Seine erste Stelle erhielt Kolping 1845 als Kaplan in Elberfeld. Hier lernte er den katholischen J\u00fcnglingsverein kennen, der 1846 mit tatkr\u00e4ftiger Hilfe des Lehrers Johann Gregor Breuer entstanden war. 1847 w\u00e4hlte der Verein Kolping zu seinem Pr\u00e4ses. Im J\u00fcnglingsverein (sp\u00e4ter in katholischer Gesellenverein umbenannt) kamen junge Menschen, zumeist Handwerksgesellen, zu gemeinsamem Tun im geselligen Bereich wie auch zu gemeinsamer Bildungsarbeit, zusammen. Hier fand Kolping seine eigentliche Lebensaufgabe. Nachdem er lange Zeit mit dem Gedanken gespielt hatte, wissenschaftlich t\u00e4tig zu werden, erkannte er in dem Wirken mit und f\u00fcr diese jungen Menschen seine eigentliche Berufung. Da er selbst lange Jahre Geselle gewesen und daher mit den Problemen dieser Menschen vertraut war, widmete sich fortan in erster Linie dem Wirken an dieser Sache.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table style=\"height: 48px;\" border=\"0\" cellspacing=\"0\" cellpadding=\"0\" width=\"394\">\n<tbody>\n<tr>\n<td>Kolping der Volksschriftsteller<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table style=\"height: 87px;\" border=\"0\" cellspacing=\"0\" cellpadding=\"0\" width=\"393\">\n<tbody>\n<tr>\n<td width=\"98%\" valign=\"top\">Im Jahre 1849 kam Kolping nach K\u00f6ln. Als Domvikar blieb ihm Zeit, sich durch beispielhaftes Tun, Reisen und geschriebenes Wort f\u00fcr die Ausbreitung des katholischen Gesellenvereins zu engagieren.<br \/>\nDaneben erwarb er sich als Publizist und Volksschriftsteller breite Anerkennung in weiten Kreisen der katholischen Bev\u00f6lkerung. Kolpings Wirken war erfolgreich. Nach den ersten journalistischen Aktivit\u00e4ten des Studenten Adolph Kolping begann das regelm\u00e4\u00dfige publizistische Wirken mit der \u00dcbernahme der Redaktion des \u201eRheinischen Kirchenblattes\u201c zu Beginn des Jahres 1850. Zum 1. April 1854 verlie\u00df er die Zeitung, um als Herausgeber und Redakteur seiner eigenen \u201eRheinischen Volksbl\u00e4tter\u201c zu wirken, die er bis zu seinem Tode 1865 betreute. Als besondere Organe f\u00fcr den Gesellenverein wurden zwischen 1850 und 1854 die Beilagen \u201eVereinsorgan\u201c und \u201eFeierstunde\u201c zum &#8222;Rheinischen Kirchenblatt&#8220; herausgegeben. Ab 1863 publizierte Kolping die &#8222;Mittheilungen f\u00fcr die Vorsteher der Katholischen Gesellenvereine&#8220;. Kolping ver\u00f6ffentlichte dazu seit 1850 j\u00e4hrlich einen Volkskalender, dessen gr\u00f6\u00dfere Beitr\u00e4ge, \u201eVolkserz\u00e4hlungen&#8220;, zum \u00fcberwiegenden Teil aus seiner eigenen Feder stammten.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table style=\"height: 126px;\" border=\"0\" cellspacing=\"0\" cellpadding=\"0\" width=\"392\">\n<tbody>\n<tr>\n<td>Das Werk weitet sich aus<\/p>\n<p>In den wenigen Jahren, die ihm noch beschieden waren, weitete sich das Werk st\u00e4ndig aus. Im Jahre 1865 gab es bereits \u00fcber 400 Gesellenvereine in zahlreichen L\u00e4ndern Europas und in \u00dcbersee. Kolping selbst, seit 1862 Rektor der K\u00f6lner Minoritenkirche, nahm bei seinem rastlosen Wirken in den verschiedensten Bereichen keine R\u00fccksicht auf die eigene Gesundheit. 1850 wurde er durch den K\u00f6lner Erzbischof zum Apostolischen Notar ernannt; 1862 erfolgte durch Papst Pius IX. die Ernennung zum p\u00e4pstlichen Geheimk\u00e4mmerer.<br \/>\nDer unerm\u00fcdliche Einsatz zehrte die Kr\u00e4fte Adolph Kolpings fr\u00fchzeitig auf; noch nicht 52-j\u00e4hrig, starb er am 4. Dezember 1865. Auf seinen eigenen Wunsch wurde Adolph Kolping in der K\u00f6lner Minoritenkirche beigesetzt (1866).<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Adolph Kolping (1813 &#8211; 1865) am 8.12.1813 Geburt in Kerpen bei K\u00f6ln von 1820 bis 1826 Besuch der Volksschule von 1826 bis 1837 Lehre und Gesellenzeit als Schuhmacher von 1837 bis 1841 Sch\u00fcler des Marzellengymnasiums in K\u00f6ln von 1841 bis 1842 Studium an der Universit\u00e4t M\u00fcnchen von 1842 bis 1844 Studium an der Universtit\u00e4t Bonn&hellip;<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"parent":0,"menu_order":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"footnotes":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/kolpingsfamilie-vechta-maria-frieden.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/423"}],"collection":[{"href":"https:\/\/kolpingsfamilie-vechta-maria-frieden.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/kolpingsfamilie-vechta-maria-frieden.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/kolpingsfamilie-vechta-maria-frieden.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/kolpingsfamilie-vechta-maria-frieden.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=423"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/kolpingsfamilie-vechta-maria-frieden.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/423\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":2540,"href":"https:\/\/kolpingsfamilie-vechta-maria-frieden.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/423\/revisions\/2540"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/kolpingsfamilie-vechta-maria-frieden.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=423"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}